Das historische Gebäude namens Casa Cartagena y Santa Cruz in Cusco wurde im Juli 2006 von einer italienischen Gesellschaft erworben. Das Restaurierungsprojekt des Hauses wurde bis ins Einzelne von dem italienischen Architekten Roberto Bertetti (www.robertobertetti.it) ausgearbeitet, der von der Gesellschaft den Auftrag erhielt, diesem Gebäude bei Wahrung des historischen Wertes seinen alten Glanz zurückzugeben.
Die Arbeiten wurden im September 2007 begonnen, unter wachsamer Supervision des Instituto Nacional de Cultura del Peru. Es begann eine langsame und gründliche Restaurierungsarbeit, wobei die ursprünglichen Mauern des Hauses erhalten blieben und dieselben Materialien wieder verwendet wurden, aus denen die vohergehende Struktur bestanden hatte. Die Lehmziegel und der Stein sind die wesentlichen Elemente des Hauses, typisch für die Andenregion und den Hausbau in Cusco.
Das Gebäude besitzt ursprüngliche Mauern aus der Inkazeit sowie Fresken aus der Kolonialzeit, die dank der sorgfältigen Restaurierungsarbeit durch die Escuela de Bellas Artes (Kunsthochschule) von Cusco wieder hergestellt wurden. Aufgrund dessen wurde die Casa Cartagena zum "Bestandteil des peruanischen Kulturerbes" erklärt.
Der Architekt Roberto Bertetti hat dem Haus in Zusammenarbeit mit dem Innenarchitekturbüro Il Cubo Design & Forniture (www.ilcubo.it) einen ganz besonderen Stil geben wollen, der gleichzeitig eine Projektion dessen ist, wie eine typische Inneneinrichtung der Region aussehen kann.
Um das zu erreichen, wurden Werke einiger berühmter Designer integriert: die Casa Cartagena sollte ein einmaliger und in all seinen Einzelheiten interessanter Ort werden. Unter den vor allem bei der Einrichtung benutzten Marken können wir Slide, Kundalini, Desiree, Ciacci, Trend, Frezza, Frauflex, Lemani, Flaminia, Pozzi, Viabizzuno und Kartell nennen. Ebenso wurden Elemente der Kunsthandwerks-Kultur Perus integriert, die mit dem Stil der Struktur eine perfekte Verbindung eingehen, wobei die traditionelle Kultur Perus gleichzeitig aufgewertet und respektiert wird.
Die Restaurierungsarbeiten wurden im Dezember 2008 abgeschlossen und das Ergebnis ist ein unverwechselbares Werk zeitgenössischer Kunst, integriert in den historisch-kulturellen Kontext, wie ihn die Stadt Cusco darstellt, die 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Heute ist die Casa Cartagena ein Beispiel eines Hotels Boutique, das einzigartig ist in seinem Stil.